Mastin de los Pirineos - Logo
 

Die Geschichte:
Die Rettung der Rasse

Bild - Mastin de los Pirineos

 

1946 manifestierte sich endlich kynologisches Interesse an den imposanten Hunderiesen. Die Spanier unterteilten alle spanischen Herdenschutzhunde in einzelne Rassen und begannen mit einer kontrollierten Zucht. 1977 erfolgte die Gründung des spanischen Club del Mastin del Pirineo, der sich die Wiederbelebung der Rasse zum Ziel setzte. Die Mitglieder des Clubs durchkämmten die Pyrenäen und suchten intensiv nach den letzten typvollen Exemplaren. – Mit Erfolg. Dennoch belief sich die Anzahl der Eintragungen 70er Jahren lediglich auf 24 Hunde. Das allgemeine Interesse war einfach noch zu gering.

Anfang der 80er Jahre ging es allmählich bergauf: Schweden zeigte als erstes nichtspanisches Land Interesse am Mastin de los Pirineos und initiierte gezielte Zuchtprogramme, die leider durch ein verstärktes Auftreten der Hüftgelenksdysplasie (HD) beeinträchtigt wurden. Finnland und Norwegen folgten den Schweden auf den Fuß und auch in Frankreich ließ sich ein wachsendes Interesse an der traditionellen Rasse verzeichnen. Nach und nach erzielte man auch außerhalb Spaniens durchaus zufriedenstellende Zuchtergebnisse.

1980 wurde der Mastin de los Pirineos zuchtbuchlich erfasst. Eine Publikation des FCI-Rassestandards folgte 1982. Seit 1995 wird diese Rasse auch in Deutschland vom Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) betreut und gezüchtet.

Gefallen Ihnen die Bilder aus dem Rasseportrait?
Hier finden Sie die komplette Sammlung in einer Galerie >>>